Vielleicht hast du auch schon meinen Artikel ‚Wieso ich begeistert lebe‘ gelesen. Darin beschreibe ich meinen Weg von einem passiven und fremdbestimmten Leben zu meinem heutigen selbstverantwortlichen und begeisterten Leben. Ich kann dir diesen Perspektivenwechsel auf dein Leben nur empfehlen. Mir hat er unwahrscheinlich viel gebracht!

Opferrolle und Komfortzone

Wie du vielleicht gelesen hast, ist mir die Veränderung zu Beginn nicht ganz leicht gefallen. Es war eben bequem, mich als Opfer der Umstände zu sehen und meine Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Sicher treffen viele Menschen die Entscheidung, ihr Leben so zu verbringen: sie akzeptieren mal mehr und mal weniger, was ihnen vom Leben “zugespielt” wird, sie empfinden sich als machtlos und sie können bequem weiterleben, wie sie es kennen. Es kommt nichts neues, das ihnen Angst machen müsste – oder doch? Der Schein der bequemen Komfortzone trügt nämlich. Auf den ersten Blick erscheint es bequem, dich nicht ändern zu müssen und einfach alles so zu machen wie du es gewohnt bist. Der Haken ist nur: dadurch bist du komplett abhängig von den Umständen. Das bedeutet auch: Passiert etwas (abgesagte Verabredungen, Stress in der Arbeit, Schicksalsschläge, Trennungen, Kündigungen etc.) weisst du nicht wie du damit umgehen sollst. Aus Gewohnheit nimmst du passiv alles an, was passiert, fühlst dich hilflos und ausgeliefert und landest schlimmstenfalls in einer Depression oder einem Burnout.

Die Entscheidung für die Verantwortung

Verantwortung für mein Leben zu übernehmen, ist die wichtigste Lektion, die ich in den letzten Jahren lernen durfte! Diese Erkenntnis war so wichtig – und hat mir am Anfang gar nicht geschmeckt. Wie, die anderen sind nicht Schuld daran wie es mir geht? Wie, ich kann nicht mehr dem Verkehr, den unpünktlichen Verkehrsmitteln, dem schlecht gelaunten Kollegen und den trödelnden Kindern die Schuld für meine schlechte Laune geben? Ich soll selbst dafür verantwortlich sein? Nein, das hat mir wirklich gar nicht geschmeckt… Ich kannte es auch nicht anders. Und irgendwie machen es doch auch alle so – oder nicht? Ich lernte Menschen kennen, die ihr Glück nicht in anderen Menschen, Dingen oder den Umständen suchen. Die einfach glücklich sind. Aus sich selbst heraus.

Wie machen die das? Ich will das auch!

Und ich kann das auch haben! Jeden Tag übernehme ich seitdem die Verantwortung für meine Gefühle! Ich entscheide, ob ich einen guten oder schlechten Tag habe. Natürlich kommen die weniger guten Tage (immer seltener) noch vor. An denen erinnere ich mich daran, dass es bestimmt auch an diesem Tag etwas positives gab. Besonders hilfreich ist hierbei mein Dankbarkeitstagebuch. Damit “zwinge” ich mich nämlich jeden Tag dazu, mich auch an die positiven Dinge zu erinnern.

Nur ICH gestalte und (er-)lebe MEIN Leben!

Nur ich trage die Verantwortung, WIE ich es wahrnehme und lebe!

Bist du jetzt auch auf den Geschmack gekommen?

Auch wenn diese Einstellungsänderung zu Beginn etwas Energie und Willen benötigt, würde ich sie dir ganz dringend ans Herz legen. Denn sie macht noch etwas ganz wunderbares: sie macht dich frei! Frei von den Launen anderer, frei das zu empfinden, was du empfinden möchtest, frei, dich so anzunehmen wie du bist, frei von den Umständen. Wenn du möchtest, bestimmst ab heute du, wie dein Leben verläuft. Ich habe mich für ein begeistertes Leben entschieden und mache das auch jeden Tag wieder.

Wie entscheidest du dich?

Alles Liebe,

PS: Falls du noch nicht genau weisst wie du die Verantwortung für dein Leben übernehmen kannst, helfe ich dir gerne in einem persönlichen Coaching.

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