Ein Indianerhäuptling erzählte seinem Sohn eine Geschichte: 

In jedem von uns kämpfen zwei Wölfe. Der negative Wolf kämpft mit Ärger, Neid, Missgunst, Eifersucht, Angst, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit und Egoismus. Der positive Wolf kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Güte, Mitgefühl, Gelassenheit, Grosszügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Warheit. 

Und welcher von beiden gewinnt?

Der, den DU fütterst. 

Wenn du meinen letzten Artikel gelesen hast und auch die Geschichte der beiden Wölfe, weisst du jetzt bestimmt, wie wichtig dein Fokus auf das Leben ist. In diesem Artikel zeige ich dir eine Möglichkeit, wie du mehr von dem in dein Leben bekommst, was dir fehlt, indem du deinen Fokus veränderst. 

Du bist Schöpfer deiner Realität!

Wir Menschen haben ein lernfähiges Gehirn. Anders als früher gedacht, wurde inzwischen in zahlreichen Studien nachgewiesen, dass das menschliche Gehirn veränderbar ist und höchst erstaunliches leisten kann (selbst wenn Teile des Gehirns dauerhaft geschädigt werden, können andere Teile die Funktionen ganz oder teilweise übernehmen). Dies wird neuronale Plastizität genannt. Du kannst dir das so vorstellen, dass deine Handlungen – wenn es immer wieder ähnliche sind – zu Gewohnheiten führen und diese so im Gehirn von Trampelpfaden zu Autobahnen werden. Genauso wie du dir deine negativen Angewohnheiten angelernt hast, kannst du diese auch wieder verlernen bzw. durch positive ersetzen. Eine dieser Möglichkeiten ist es, deinen positiven Wolf zu füttern. Statt Abends über negative Dinge, wie Sorgen oder Probleme nachzudenken, kannst du dir einmal täglich die Zeit nehmen, um über positive Ereignisse des Tages nachzudenken. Und ja – jeder Tag hat positive Ereignisse und wenn es „nur“ die Tatsache ist, dass du am Leben bist!

Ich schreibe seit einiger Zeit ein Dankbarkeitstagebuch – jeden Tag schreibe ich kurze Sätze, wofür ich dankbar bin oder im Verlauf des Tages war. Zu Beginn könnte es sein, dass dir noch nicht so viele Punkte einfallen. Es werden aber innerhalb weniger Tage immer mehr und es wird dir auch immer leichter und schneller von der Hand gehen. Ich rate dir deswegen zu einem Notizbuch/Kalender mit genug Platz (oder zu einer der zahlreichen Apps auf dem Smartphone).

Und wenn du sowieso schon ein sehr dankbarer Mensch bist, möchtest du vielleicht einen der anderen Bereiche des Wolfes füttern. Die Liebe – dann schreibe dir die Momente auf, in denen du Liebe gespürt hast, oder die Gelassenheit – dann schreibe dir die Momente auf, in denen du gelassen warst, oder das Vertrauen – dann… Ja ich denke, du weisst worauf ich hinaus will 😉

Weil du so schnell eine Verbesserung spürst, könnte es sein, dass du dein Tagebuch unbedingt weiterhin führen möchtest. Oder es sogar noch auf andere Bereiche ausdehnen willst, von denen du gerne mehr in deinem Leben hättest. In jedem Fall ist dies eine ganz einfache Möglichkeit, schnell und nachhaltig an deinem immer positiveren Fokus zu arbeiten und so Schritt für Schritt begeisterter zu leben.

Hast du schon einmal so ein Tagebuch geschrieben? Was sind deine Erfahrungen damit? Kommentiere diese doch gerne hier oder bei Facebook.

Die Geschichte von den zwei Wölfen habe ich übrigens in Episode 08 des happy, holy & confident Podcasts von der inspirierenden Laura Seiler gehört.

Alles Liebe,

 

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